• Alles auf Anfang von Claudia Sprinz

    Martin und Verena waren schon auf der gleichen Berufsschule. Martin aber war ein Aussenseiter und immer zu scheu, um Verena anzusprechen. Mittlerweile zu einem hübschen und erfolgreichen Fotograf herangewachsen, nutzt er bei einem Konzert die Gelegenheit, Verena anzusprechen. Die beiden verabreden sich und von da an nimmt diese Beziehung ihren Lauf.

    Weiterlesen »

  • Auch Götter haben Gärten von Monika Schnyder

    In ihrem Gedichtband *Auch Götter haben Gärten* erzählt Monika Schnyder von Göttern und ihren weitreichenden Gärten aber auch von den menschlichen Ebenbildern dieser Götter. 48 Gedichte sind hier versammelt, gegliedert in sechs Teile. Im ersten Teil werden die Gärten der Götter noch vorsichtig angerichtet, es werden Bollen gepflanzt in 'tropischen farn- und schachtelhalmwäldern[n]'. Im zweiten werden die Gärten dann mit Tieren bevölkert, damit sich ab dem dritten Teil die Götter langsam erheben und Überhand gewinnen können.

    Weiterlesen »

  • Am schwarzen Loch von Chrizzi Heinen

    Hildi, eigentlich Hildegunde, lebt mit ihren besten Freunden Bodo und Gregor irgendwo in Berlin. Die drei sind Grossstadthipster allererster Güteklasse. Alle machen sie nebenbei noch so irgendetwas mit Kunst, die beiden besten Kumpel Bodo und Gregor betreiben im Rahmen eines Kollektives einen Club, verkaufen aufm Markt giftige Löwenzahnmarmelade und Gregor hat eine Radiosendung, die Nachts läuft und die keine Sau hört.

    Weiterlesen »

  • Wallace von Anselm Oelze

    Alfred Russell Wallace war ein britischer Abenteurer und Forscher, der im 19. Jahrhundert durch Brasilien und den Malaiischen Archipel getourt ist. Dabei hat er nicht nur die Trennlinie australischer und asiatischer Arten entdeckt, er hat im Fieberwahn auch die Entdeckung gemacht, wie Arten entstehen und sich entwickeln: durch natürliche Selektion. Richtig, die Evolutionstheorie wurde eigentlich zuerst von Wallace entdeckt, der die Niederschrift seiner Theorie Charles Darwin zugeschickt hat.

    Weiterlesen »

  • Das Buch von der fehlenden Ankunft von Lina Atfah

    Bereits im ersten Gedicht 'Das Navi' tauchen die Motive auf, die in Lina Atfahs Gedichten eine zentrale Rolle spielen. Es geht um Navigation, ums Ankommen und ums Anderssein. Jedes Gedicht lotet aus, wo der Platz in dieser Welt gefunden werden kann, wo man selbst hingehört und wie genau man im Vergleich zu den Anderen dies tut. Hier versammelt sind 23 Gedichte in einer zweisprachigen Ausgabe Arabisch-Deutsch.

    Weiterlesen »

  • Im Schrank von Tereza Semotamová

    Als die Schwester der Ich-Erzählerin Hana einen alten Schrank eines schwedischen Möbelherstellers entsorgen will, meldet Hana ihr, sie habe einen Abnehmer für den Schrank gefunden. Dass sie selbst die Abnehmerin ist verschweigt sie. Sie verschweigt auch, dass sie den Schrank in den Hinterhof stellen wird, um darin zu leben. Fortan lebt Hana also im ausgedienten Schrank ihrer Schwester.

    Weiterlesen »

  • Erstaugust von Lisa Elsässer

    Zehn Erzählungen und ein Langgedicht sind in diesem Band versammelt, mit einer Länge von zwei bis 38 Seiten sind die meisten Erzählungen kurz bis sehr kurz. Die Länge der Geschichten spiegelt sich auch in den massgeblichen Stilelementen wider. Die Erzählungen sind stark verknappt und präzise erzählt. Lisa Elsässer erzählt in poetischer und verknappter Sprache vom Zwischenmenschlichen.

    Weiterlesen »

  • Vergessene Werke vier bedeutender Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts

    In diesem Frühjahr sind gleich vier Werke bedeutender Schriftstellerinnen neu aufgelegt worden, die mehr oder weniger vergessen worden sind. In ausführlichen Rezensionen zeige ich auf, wie bedeutend diese Werke sind und warum es sich lohnt, sie nun endlich zu lesen.

    Weiterlesen »

  • Dein Schatten ist ein Montag von Jung-Hyuk Kim

    Dongchi Gu, ehemaliger Polizeibeamter und mittlerweile Privatermittler, hat seinen Arbeitssitz im schlecht duftenden Crocodile Building, wo er im dritten Stock untergebracht ist. Er betreut von dort aus Klienten, die alle etwas zu verbergen haben, denn Gu arbeitet als Deleter und lässt von den Auftraggebern unerwünschte Gegenstände nach deren Ableben verschwinden.

    Weiterlesen »

  • Imagine Africa 2060

    'Imagine Africa 2060' ist eine Zukunftsvision. 10 afrikanischstämmige Autor*innen haben für diesen Band Erzählungen darüber geschrieben, wie sie sich Afrika im Jahr 2060 vorstellen. Herausgekommen ist die besagte Zukunftsvision. Wie man es erwarten kann, sind sich die Autor*innen selten einig wie Afrika 2060 denn genau aussehen könnte.

    Weiterlesen »

  • Unser Leben in den Wäldern von Marie Darrieussecq

    Zurückgezogen in den Wäldern greift Marie zu Papier und Stift und schreibt sie nieder, ihre Geschichte. In tagebuchartiger Manier erzählt die ehemalige Psychotherapeutin wie es dazu kam, dass sie nun in den Wäldern lebt. Als Geflüchtete, die den Maschinen und der totalen Überwachung des Staates entkommen ist. Sie lebt dort, nebst anderen Aussenseitern, zusammen mit ihrer Hälfte Viviane.

    Weiterlesen »

  • Das Testament des Zauberers Tenor von César Aira

    Der Zauberer Tenor frönt zurückgezogen seinem Ruhestand in der Schweiz. Diesen hat er sich mit dem Verkauf seiner Zaubertricks finanziert. Über die Jahre wurden die Tricks immer weniger, bis ihm schlussendlich nur noch ein einziger übrig geblieben ist. Diesen will er nicht verkaufen, sondern vererben. Sein Schweizer Rechtsanwalt erhält die Aufgabe, den Trick nach dem Ableben des Zauberers in die Hände des ewigen Buddhas zu bringen.

    Weiterlesen »

  • Vor der Flut von Corinna T. Sievers

    Auf einer norddeutschen Insel vor einem Haus treibt ein Eisberg. Dieser Eisberg schimmert schön bläulich, kann aber jederzeit aufs Haus des Ehepaares, das in diesem Haus wohnt zutreiben und Chaos anrichten. Judith, die Ich-Erzählerin dieses Romans, ist der eine Teil des in diesem Haus lebenden Ehepaares. Sie ist eine der zwei Zahnärztinnen auf der Insel, hat aber kaum noch Kunden, die gehen lieber zu ihrem Kollegen.

    Weiterlesen »

  • mn ltztr krnz ei ee a von Hartmut Abendschein

    Sperrig ist 'mn ltztr krnz ei ee a' schon ziemlich. Das beginnt ja bereits beim Titel. Mit etwas Geduld und Fantasie, wird sich daraus dann irgendwann 'mein letzter kranz' ergeben, aber da stellen sich ja dann auch schon die ersten Fragen: Warum sind hier die Konsonanten von den Vokalen aufgetrennt worden? Was ist dieser besagte letzte Kranz? Und weshalb genau steht da jetzt nicht 'mein letzter kranz'?

    Weiterlesen »

  • Die untalentierte Lügnerin von Eva Schmidt

    Maren wollte Schauspielerin werden. Als das nicht geklappt hat, kehrt sie zurück zu ihren Eltern. Der Mutter Vera und dem Stiefvater Robert. Maren muss sich bei ihren Eltern neu sammeln und ihr Leben in geordnetere Bahnen lenken.

    Weiterlesen »

  • Schiff oder Schornstein von Andrea Stift-Laube

    Der Hof der Grossmutter, Tiere, Schweine, Katzen, Hühner, Weinbergschnecken, die Gerüche, das einheitliche Leben von Mensch und Tier. Mit diesen idyllischen Szenen beginnt dieser Roman. Ich-Erzählerin Ila berichtet von ihrer Kindheit, ihrer Beziehung zur Schwester Franzi, den häufigen Besuchen des Gerichtsvollziehers, den Tieren auf dem Hof der Grossmutter, der dysfunktionalen Ehe der Eltern.

    Weiterlesen »