• Imagine Africa 2060

    'Imagine Africa 2060' ist eine Zukunftsvision. 10 afrikanischstämmige Autor*innen haben für diesen Band Erzählungen darüber geschrieben, wie sie sich Afrika im Jahr 2060 vorstellen. Herausgekommen ist die besagte Zukunftsvision. Wie man es erwarten kann, sind sich die Autor*innen selten einig wie Afrika 2060 denn genau aussehen könnte.

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  • Unser Leben in den Wäldern von Marie Darrieussecq

    Zurückgezogen in den Wäldern greift Marie zu Papier und Stift und schreibt sie nieder, ihre Geschichte. In tagebuchartiger Manier erzählt die ehemalige Psychotherapeutin wie es dazu kam, dass sie nun in den Wäldern lebt. Als Geflüchtete, die den Maschinen und der totalen Überwachung des Staates entkommen ist. Sie lebt dort, nebst anderen Aussenseitern, zusammen mit ihrer Hälfte Viviane.

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  • Das Testament des Zauberers Tenor von César Aira

    Der Zauberer Tenor frönt zurückgezogen seinem Ruhestand in der Schweiz. Diesen hat er sich mit dem Verkauf seiner Zaubertricks finanziert. Über die Jahre wurden die Tricks immer weniger, bis ihm schlussendlich nur noch ein einziger übrig geblieben ist. Diesen will er nicht verkaufen, sondern vererben. Sein Schweizer Rechtsanwalt erhält die Aufgabe, den Trick nach dem Ableben des Zauberers in die Hände des ewigen Buddhas zu bringen.

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  • Vor der Flut von Corinna T. Sievers

    Auf einer norddeutschen Insel vor einem Haus treibt ein Eisberg. Dieser Eisberg schimmert schön bläulich, kann aber jederzeit aufs Haus des Ehepaares, das in diesem Haus wohnt zutreiben und Chaos anrichten. Judith, die Ich-Erzählerin dieses Romans, ist der eine Teil des in diesem Haus lebenden Ehepaares. Sie ist eine der zwei Zahnärztinnen auf der Insel, hat aber kaum noch Kunden, die gehen lieber zu ihrem Kollegen.

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  • mn ltztr krnz ei ee a von Hartmut Abendschein

    Sperrig ist 'mn ltztr krnz ei ee a' schon ziemlich. Das beginnt ja bereits beim Titel. Mit etwas Geduld und Fantasie, wird sich daraus dann irgendwann 'mein letzter kranz' ergeben, aber da stellen sich ja dann auch schon die ersten Fragen: Warum sind hier die Konsonanten von den Vokalen aufgetrennt worden? Was ist dieser besagte letzte Kranz? Und weshalb genau steht da jetzt nicht 'mein letzter kranz'?

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  • Die untalentierte Lügnerin von Eva Schmidt

    Maren wollte Schauspielerin werden. Als das nicht geklappt hat, kehrt sie zurück zu ihren Eltern. Der Mutter Vera und dem Stiefvater Robert. Maren muss sich bei ihren Eltern neu sammeln und ihr Leben in geordnetere Bahnen lenken.

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  • Schiff oder Schornstein von Andrea Stift-Laube

    Der Hof der Grossmutter, Tiere, Schweine, Katzen, Hühner, Weinbergschnecken, die Gerüche, das einheitliche Leben von Mensch und Tier. Mit diesen idyllischen Szenen beginnt dieser Roman. Ich-Erzählerin Ila berichtet von ihrer Kindheit, ihrer Beziehung zur Schwester Franzi, den häufigen Besuchen des Gerichtsvollziehers, den Tieren auf dem Hof der Grossmutter, der dysfunktionalen Ehe der Eltern.

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  • Vielstimmig von Andrea Maria Keller

    Im Gedichtband Vielstimmig von Andrea Maria Keller sind 77 Gedichte, gebündelt in 4 Teile, versammelt. Flankiert werden die Gedichte von 120 Haiku und Tanka. Alleine aus der schieren Menge an Material ergibt sich hier zwangsläufig die titelgebende Vielstimmigkeit. Kellers Lyrik wird getragen von dieser Vielfältigkeit, man kann sich regelrecht verlieren im Vielklang, der hier äusserst harmonisch aufklingt.

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  • Vögel der Nacht von Katharina Günther-Keßler und Mehrdad Zaeri

    In 8 Prosastücken und Gedichten, erzählt Katharina Günther-Keßler von den Bordsteinschwalben, den komischen Käuzen, den Rabenmüttern, den Spassvögeln, kurzum, sie erzählt von den Gestalten, die die Nächte der Grossstädte bevölkern.

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  • Gedichte erinnern eine Stimme von Sigurður Pálsson

    Im Elif Verlag erblickt heute ein weiterer zweisprachiger Gedichtband eines isländischen Dichters das Licht der Welt. Dieser Gedichtband trägt dabei eine Stimme hinaus in die Welt, die ein letztes Mal gehört werden will. Sigurður Pálsson, der Autor von Gedichte erinnern eine Stimme, starb kurze Zeit nach der isländischen Erstveröffentlichung.

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  • Sprachgewalt erkennen und sprachhandelnd verändern von Lann Hornscheidt

    In diesem kurzen Aufsatz verhandelt Lann Hornscheidt genau das, was der Titel ankündigt: Sprachgewalt, wie diese zu definieren und zu erkennen ist aber auch, wie wir als Handelnde dieser Sprachgewalt begegenen können.

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  • T. Singer von Dag Solstad

    Singer, dessen Vornamen im ganzen Roman auf die Initiale T reduziert bleibt, hat gerade sein Studium der Bibliothekswissenschaft abgeschlossen und macht sich auf den Weg nach Notodden, irgendwo in der norwegischen Provinz. Dort angekommen, soll er eine Stelle als Bibliothekar in der städtischen Bibliothek antreten. Wie es Singers Wesen so an sich hat, findet er sich in dieser Stadt schnell zurecht.

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  • Ein Becher Blut von Surab Leschawa

    Der vorliegende Erzählband versammelt 7 Erzählungen des georgischen Autoren Surab Leschawa, ausgewählt aus 3 ursprünglichen Erzählbänden. Diese ursprünglichen Sammelwerke sind auf Georgisch in den Jahren 2009–2011 erschienen. Die Geschichten Surab Leschawas sind allesamt am Rand der Gesellschaft, in der Peripherie, angesiedelt.

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  • Geistergeschichte von Laura Freudenthaler

    Anne und Thomas sind seit über 20 Jahren ein Paar, als Anne eines Morgens begreift, dass es im Leben von Thomas jemand anderen gibt, ein Mädchen. Die Klavierlehrerin Anne hat da gerade ihr Freijahr begonnen und plötzlich sehr viel Zeit um sich im Geist dieses Mädchens zu verlieren.

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  • Jacob Böhme von Wolfgang Bauernfeind

    Als in einem Keller in Görlitz ein bisher unbekanntes Manuskript von Jacob Böhme auftaucht, ist die Aufregung in der internationalen Böhme-Forschung verständlicherweise gross. Alle namhaften Forscher tauchen innert kürzester Zeit aus den verschiedensten Winkeln der Welt in Görlitz auf und stürzen sich auf das Manuskript.

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  • Ich kann dich hören von Katharina Mevissen

    Osman ist ein junger Cellist und steht kurz vor Zwischenprüfungen an seiner Musikhochschule als Suat, sein Vater, und seines Zeichens ebenfalls klassischer Musiker, sich die Hand bricht. Die gebrochene Hand und damit wichtigstes Arbeitsinstrument für einen Violinisten werfen Osman zurück in eine Beziehung, die ihm nicht guttut.

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