• Am Anfang war die Information von Robert Feustel

    Robert Feustel beschäftigt sich mit dem Informationsbegriff, erläutert dessen Entstehung und Kulturgeschichte. Der Begriff 'Information' ist allgegenwärtig, wird dauernd benutzt und angewendet aber Information als Begriff, wird mehrdeutig verwendet und hat keine einheitliche Erklärung, die zugrunde gelegt werden kann. Nach Feustel ist der Informationsbegriff zu wenig geklärt und ergründet.

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  • Mein Leben als Tennisroman von Andreas Merkel

    Ach, der Tennisroman. Gelesen im Flugzeug, das hat irgendwie gut gepasst. Etwas wirr, etwas blödsinnig, aber ziemlich unterhaltsam.

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  • Den Kern schluckt man nicht von Hakan Tezkan

    Auf dem Cover von Den Kern schluckt man nicht steht, dass man es hier mit einem Roman zu tun habe. Erster Eindruck und schon wird man angelogen. Das vorliegende Werk ist vieles, aber sicherlich kein Roman in der klassischen Auffassung des Begriffes. Eine Geschichte mit Anfang und Schluss und Spannungsbogen findet man nämlich nicht vor. Gut ist das trotzdem. Oder vielleicht gerade deswegen.

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  • Flugfedern von Simone Regina Adams

    Aus dem deutschen Verlag Klöpfer & Meyer heute etwas besonderes: Eine Novelle. Erzählt wird die Geschichte einer Schicksalsgemeinschaft. Mit viel Zartheit und stark verdichtet wird hier eine Liebe beleuchtet.

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  • All die Nacht über uns von Gerhard Jäger

    In einem unbestimmten Land, in einem unbestimmten Dorf, an einer unbestimmten Grenze hält ein Soldat Wache. Alleine steht er auf seinem Turm vor einem Zaun und hat die ganze Nacht Zeit, seine Vergangenheit und Zukunft zu reflektieren. Der namenlose Soldat reflektiert über sein bisheriges Leben, seine Familie, die Geschichte seiner Grossmutter und über die Lage des Landes, denn nur deshalb steht er jetzt auf diesem Turm, vor diesem Zaun, an dieser Grenze.

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  • Zwei: Mittagsstunde und Die Hochhausspringerin

    In einem neuen Format, zwei kurze Buchbesprechungen zu Büchern aus den grösseren Verlagen. Heute mit Die Hochhausspringerin von Julia von Lucadou und Mittagsstunde von Dörte Hansen.

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  • Des Lebens fünfter Akt von Volker Hage

    Des Lebens fünfter Akt erzählt die letzten Lebensjahre von Arthur Schnitzler nach. Ich konnte mir diesen Roman natürlich nicht entgehen lassen, da Arthur Schnitzler einer meiner liebsten Schriftsteller ist und dementsprechend ein Buch über sein Leben bei mir auf offene Ohren stösst. Die Erzählung startet sogleich auch rabiat.

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  • Not One Of Us - Edited by Neil Clarke

    Not One Of Us is a reprint anthology edited by Neil Clarke of stories about human encounters with aliens on earth. That is also the single point uniting all these stories, they detail all human encounters of aliens on earth. In total, this anthology collects 21 stories with a wide range of authors such as Rich Larson, Nancy Kress, Cixin Liu or Ian McDonald.

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  • Books of note for the month of October

    The english books of note I read in the month of october. Nothing that extraordinary, sadly. Maybe next month.

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  • Schäfchen im Trockenen von Anke Stelling

    Schäfchen im Trockenen hat mir ausserordentlich gut gefallen, der ganze Roman lebt von seiner Ich-Erzählerin Resi, ihrem Sprachwitz und den rhetorischen Übertreibungen. Diese Resi erzählt uns, oder besser gesagt ihrer Tochter Bea, von ihrem Leben. Ihr Leben dreht sich um die Familie, die eigenen Freunde, die beginnen sich zu distanzieren und um ihre Rolle als Mutter.

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  • Classic: Babel-17 by Samuel R. Delany

    Babel-17 by Samuel R. Delany is a classic in the sci-fi genre and besides that, it is one of the best novels I have read about language. In an effort to talk more about classics, this will become a monthly segment where I highlight some classic.

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  • Digitaler Humanismus von Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld

    Nida-Rümelin und Weidenfeld versuchen, wie es der Untertitel des Buches bereits andeutet, eine Ethik für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz zu erschaffen. Sie beschäftigen sich also im weitesten Rahmen mit Robotern, Automatisierung und Algorithmen und wie moralisches Verhalten in diesem Spannungsfeld aussehen könnte. Da ich mich in der Forschung mit Ethik und Algorithmen auseinandersetzte, trifft das Buch natürlich einen Nerv und ich habe mich gespannt der Lektüre zugewandt.

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  • Hysteria von Eckhart Nickel

    Hysteria zeichnet die Geschichte von Bergheim auf, einem hypersensiblen Menschen, der sich auf den Ursprung der unnatürlich gefärbten Himbeeren macht, die ihm auf dem Markt begegnen. In einer hypernatürlichen Welt, entdeckt Bergheim die Künstlichkeit.

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  • Das Ministerium der Gärten und Teiche von Didier Decoin

    Zart und distanziert erzählt Didier Decoin vom Leben im Japan des 12. Jahrhunderts. Die junge Fischerswittwe Miyuki macht sich auf den Weg, den letzten Fang ihres Mannes in der Kaiserstadt abzuliefern.

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  • Die Zähmung der Tiere von Ada Dorian

    Ein Episodenroman über ein gespaltenes Land. Ada Dorian erzählt in die Zähmung der Tiere von denen die bleiben, von denen die gehen und auch von denen, die nicht mehr herkommen. Stilistisch schlicht und messerscharf, erleben wir verschiedenste Perspektiven auf die Türkei nach dem Putschversuch 2016.

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  • Bungalow von Helene Hegemann

    Mein letzter Hegemann liegt einiges zurück, das war nämlich ihr Debüt von 2010 Axolotl Roadkill. Damals las ich Axolotol Roadkill, weils wahnsinnig gehypt war und auch, weil mich fasziniert hatte, dass eine so junge Autorin (und ausserdem gleich alt wie ich), so gut schreiben kann. Axolotl war aber auch wahnsinnig überschrieben, mühsam zu lesen in seiner Wortgewalt. Ich wand mich also mit einiger Vorfreude aber auch gewissen Reservationen der Lektüre von Bungalow zu.

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