BookGazette ist ein Buchblog für Buchentdeckungen aus unabhängigen Verlagen.

Unabhängige Verlage sind meist inhabergeführte Verlage, die nicht von einer grossen Verlagsgruppe abhängig sind. Einen guten Kriterienkatalog hat etwa die Kurt Wolff Stiftung aufgestellt. Die wichtigsten Kriterien sind dabei der Jahresumsatz (der unter 5 Mio. Euro im Jahr liegen soll) und die Konzernunabhängigkeit. Kann ich das in jedem Fall überprüfen? Nein, natürlich nicht. Aber viel wichtiger ist doch, dass hier Bücher besprochen werden, welche oftmals nicht die Resonanz erfahren, die sie verdient hätten. BookGazette soll ein Blog der Entdeckungen sein. Hier werden die Bücher besprochen, die andernorts zu Unrecht ignoriert werden.

Was mir auch wichtig ist: Hier wird kein Autor*innenkult betrieben. Das zeitgenössische Feuilleton ist stellenweise komplett auf die Autor*in ausgerichtet. Hier stehen die literarischen Texte im Vordergrund. Diese haben natürlich eine Uhrheber*in, was auch nicht ausser Acht gelassen werden soll. Aber ein Kult wird hier nicht betrieben.

Dann gibt es noch zwei weitere Dinge, die mir wichtig sind. Die Rezensionen sollen, wenn möglich, immer auch das Buch als physisches Gut widerspiegeln. Darum gehört bei jedem Beitrag ein Foto und mindestens die Angaben in der Buchinfobox zur Ausgestaltung des Buches dazu. Meist wird es aber auch ein kurzer Absatz in der Rezension sein, der auf das Buch selbst Bezug nimmt. Des Weiteren, das wird der aufmerksamen Leser*in schon aufgefallen sein, verwende ich hier konsequent Schreibweisen wie “die Autor*innen”. Wenn man so will, ist das ein generisches Femininum +. Das * ist ein Gendersternchen, es soll dabei auf die Geschlechtsidentitäten verweisen, und diese explizit mitmeinen, die in grammatikalischen Formulierungen wie “AutorInnen” nicht explizit Erwähnung finden. Warum das wichtig ist und warum das unsere Sprache nicht kaputt macht, kann man etwa in dieser Rezension von Lann Hornscheidts Aufsatz nachlesen.

Mein Name ist übrigens Nick Lüthi. Ich wohne in Bern, habe Philosophie und Germanistik studiert und studiere jetzt noch ein bisschen Wirtschaftsinformatik. Kann ja nicht schaden. Ich freue mich, wenn das hier nicht nur in den Äther herausgeschossene Rezensionen sind, und ich von Dir, lieber Leser, zu hören bekomme. Ihr dürft mich also gerne kontaktieren, seis über Instagram, Twitter oder ganz klassisch per Mail, Links hats unten.

Was hat es mit diesen komischen Tiernamen auf sich?

Im Englischen gibt es, anders als im Deutschen, für Tierkollektive fast jeder Gattung einen speziellen Begriff. So sind mehrere Gorillas beispielsweise eine “band of gorillas”, oder mehrere Giraffen ein “tower of giraffes”. Weil mir das so gut gefallen hat, habe ich die schönsten dieser Kollektivnamen gesammelt und bei jeder Neugenerierung der Website wird unter jeden Post zufälligerweise ein neuer Kollektivname eingespielt.

In diesem Sinne: We are a shiver of sharks!


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Wer gerne liest, was hier rezensiert wird und sich auch dafür interessiert, was in den unabhängigen Verlagen so geht, dem sei der Newsletter von BookGazette ans Herz gelegt. Immer am Ende des Monates wird darin zusammengefasst, was auf der Seite rezensiert und besprochen wurde. Natürlich ausgeschmückt mit anderen schönen Dingen.