• Sprachgewalt erkennen und sprachhandelnd verändern von Lann Hornscheidt

    In diesem kurzen Aufsatz verhandelt Lann Hornscheidt genau das, was der Titel ankündigt: Sprachgewalt, wie diese zu definieren und zu erkennen ist aber auch, wie wir als Handelnde dieser Sprachgewalt begegenen können.

    Weiterlesen »

  • T. Singer von Dag Solstad

    Singer, dessen Vornamen im ganzen Roman auf die Initiale T reduziert bleibt, hat gerade sein Studium der Bibliothekswissenschaft abgeschlossen und macht sich auf den Weg nach Notodden, irgendwo in der norwegischen Provinz. Dort angekommen, soll er eine Stelle als Bibliothekar in der städtischen Bibliothek antreten. Wie es Singers Wesen so an sich hat, findet er sich in dieser Stadt schnell zurecht.

    Weiterlesen »

  • Ein Becher Blut von Surab Leschawa

    Der vorliegende Erzählband versammelt 7 Erzählungen des georgischen Autoren Surab Leschawa, ausgewählt aus 3 ursprünglichen Erzählbänden. Diese ursprünglichen Sammelwerke sind auf Georgisch in den Jahren 2009–2011 erschienen. Die Geschichten Surab Leschawas sind allesamt am Rand der Gesellschaft, in der Peripherie, angesiedelt.

    Weiterlesen »

  • Geistergeschichte von Laura Freudenthaler

    Anne und Thomas sind seit über 20 Jahren ein Paar, als Anne eines Morgens begreift, dass es im Leben von Thomas jemand anderen gibt, ein Mädchen. Die Klavierlehrerin Anne hat da gerade ihr Freijahr begonnen und plötzlich sehr viel Zeit um sich im Geist dieses Mädchens zu verlieren.

    Weiterlesen »

  • Jacob Böhme von Wolfgang Bauernfeind

    Als in einem Keller in Görlitz ein bisher unbekanntes Manuskript von Jacob Böhme auftaucht, ist die Aufregung in der internationalen Böhme-Forschung verständlicherweise gross. Alle namhaften Forscher tauchen innert kürzester Zeit aus den verschiedensten Winkeln der Welt in Görlitz auf und stürzen sich auf das Manuskript.

    Weiterlesen »

  • Ich kann dich hören von Katharina Mevissen

    Osman ist ein junger Cellist und steht kurz vor Zwischenprüfungen an seiner Musikhochschule als Suat, sein Vater, und seines Zeichens ebenfalls klassischer Musiker, sich die Hand bricht. Die gebrochene Hand und damit wichtigstes Arbeitsinstrument für einen Violinisten werfen Osman zurück in eine Beziehung, die ihm nicht guttut.

    Weiterlesen »

  • Dünner Ort von Alke Stachler

    Dünner Ort versammelt Texte von Alke Stachler welche mit Fotografien von Sarah Oswald illustriert wurden. Die besagten dünnen Orte sind Orte, die besonders durchlässig sind zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten.

    Weiterlesen »

  • Sandbergs Liebe von Jan Drees

    Kristian Sandberg hat gerade seine Promotion abgeschlossen und findet schnell Arbeit in einer Literaturagentur. Seine letzte Beziehung liegt einiges zurück. Auf seinem Smartphone schlägt ihm die Dating-App Once einmal täglich eine potenzielle Partnerin vor. So lernt er Kalina kennen. Unglaublich schnell entwickelt sich aus diesem Vorschlag einer Dating-App eine Beziehung.

    Weiterlesen »

  • Der Schlüssel von Jun'ichirō Tanizaki

    Im Tagebuchroman Der Schlüssel wird in abwechslungsweisen Einträge aus den jeweiligen Tagebüchern eines japanischen Ehepaares erzählt. Beide vermuten, dass der jeweils andere das eigene Tagebuch liest und so versuchen sie, über die Tagebücher zu kommunizieren. Es kommt das zur Sprache, was nicht offen gesagt werden kann.

    Weiterlesen »

  • Werke ohne Rezeptionsgeschichte - Sigismund Krzyżanowski

    Mittlerweile sind zwei Romane, des zu Lebzeiten unveröffentlichten Autoren auf Deutsch erschienen. Krzyżanowskis Literatur lebt von Phantasmen, die es zu entdecken gilt. Lange genug wurde er vergessen. Es ist an der Zeit ihn endlich zu lesen.

    Weiterlesen »