• Sumpfland von Moki

    Das von Moki erschaffene Sumpfland ist ein eigentümlich Ding. Alraunen produzieren mit fabrikatösem Eifer Nachkommen in rohen Mengen, Fuchs und Mensch stecken in einer Beziehungskrise, verkümmertes und verkrümmtes Gemüse sitzt in der Bar und schüttet den Frust hinunter, eine junge Frau versinkt im Sumpf und wird Teil dessen.

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  • Der blutige Roman von Josef Váchal

    In seinem Meisterwerk Der blutige Roman erzählt Josef Váchal von allerlei Gestalten: Piraten, Werwölfe, lebende Leichen, ein obskurer Doktor, Jesuiten, Geistliche, Bernhardiner (Hunde wie Mönche). Und diese Gestalten tanzen auch durch ein buntes Assortiment von Landschaften, vom verschneiten Bernhardinerkloster zur Südseeinsel zum Piratenschiff zum ganz normalen Dorf auf dem Lande. So breit wie die Figuren und Landschaften, so breit sind auch die Handlungsbögen in diesem Roman.

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  • Micro Science Fiction von O. Westin

    Auf seinem Twitteraccount hat O. Westin seit 2014 über 3000 kurze Geschichten veröffentlicht. Nun sind die Science-Fiction Geschichten erstmals in Buchform erhältlich und erscheinen zeitgleich auf Deutsch und auf Englisch.

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  • Salzhunger von Matthias Gnehm

    Die zehnte Graphic Novel von Matthias Gnehm startet mit den Bildern einer Explosion, startet mit einer Welt, die sich selbst ausbeutet und sich um Rohstoffe bekriegt. Wieder und wieder schaut sich Arno Beder diese Bilder an, seit einiger Zeit arbeitet er an einem Dokumentarfilm zum Thema.

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  • Der letzte Sommer von Ricarda Huch

    Ricarda Huch (1864-1947) reiht sich mit ihrem Werk ein, in die Reihe zu Unrecht kaum beachteter oder vergessener Autorinnen. So findet sich in ihrem breit gefächerten Werk etwa auch die Briefnovelle *Der letzte Sommer*, die nun im Imprint Gatsby des Kampa Verlages neu erscheint. Ursprünglich erschienen war die Novelle 1910. Seit der letzten Ausgabe aus den 70er Jahren war das Werk vergriffen.

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  • «Zu sehr emancipirt» - Lydia Eschers Tragödie von Regina Dieterle

    Wer heute durch das Zürcher Kunstmuseum flaniert, der wird dort an einer Wand zwei Porträts vorfinden. Eines von Gottfried Keller und eines von Lydia Welti-Escher. Beide wurden gemalt von Karl Stauffer-Bern. Das diese beiden Porträts nebeneinander hängen mag zufällig anmuten, sie stammen ja vom gleichen Künstler, nach der Lektüre des vorliegenden Bandes wird dieser Umstand aber ziemlich sicher weit weniger zufällig erscheinen.

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  • Abstufung dreier Nuancen von Grau von Kristiane Kondrat

    In Kristiane Kondrats Roman strauchelt eine namenlose Ich-Erzählerin durch die verschiedenen Graumelierungen des Lebens. Die junge Frau fühlt sich verfolgt. Wenn sie nach Hause kommt, scheinen die Blätter auf ihrem Schreibtisch an anderer Stelle zu liegen, merkwürdige Gestalten bedienen sich der gleichen Tramhaltestellen wie sie.

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  • Die Wölfin/ La luffa von Leo Tuor

    In Miniaturen erzählt manchmal ein Ich-Erzähler, manchmal ein auktorialer Erzähler von einem Bub und seinem Leben mit den Grosseltern. Der Junge wird von allen nur Bub genannt, weil er den gleichen Namen wie sein Vater trägt.

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  • Wunder von Wsewolod Petrow

    Im Erzählband Wunder sind neu entdeckte Erzählungen aus dem Nachlass des russischen Kunsthistorikers Wsewolod Petrow (1912-1978) versammelt. Es sind dies einerseits 19 sehr kurze, von Petrow unter dem Titel Philosophische Erzählungen gesammelte, sowie zwei weitere, etwas längere, Erzählungen.

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  • Gletscherstück von Nathalie Schmid

    Allgegenwärtig ist der verträumte, rückwärtsgewandte Blick, den die Erzähler*innen in Nathalie Schmids Gedichten zum Mittelpunkt ihres Erlebens machen. Bereits zu Beginn erlaubt sich die Ich-Erzähler*in, den Tag vor dem Abend zu loben, obwohl, oder gerade zum Trotz, der ablehnenden Worte des gegenübergestellten Dus.

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  • Andere Häfen von Christopher Ecker

    Auf gut 240 Seiten sind hier 87 Kurz- bis Kürzesterzählungen versammelt. Das erzählerische Programm, welches Christopher Ecker in diesen Erzählungen vorlegt lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: verschwenderisch und anstrengend.

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  • Aline von Charles Ferdinand Ramuz

    Die Geschichte beginnt, wie so viele Geschichten beginnen. Ein Junge trifft ein Mädchen. Julien trifft Aline. Die beiden mögen sich. Aus geflüsterten Zuneigungen erwachsen erste Küsse, im Schatten erwächst noch mehr. Es wird des Nachts aus Häusern geschlichen, Ohrringe wechseln Besitzer und Versprechen werden gemacht.

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  • Im Meer treibt die Welt von Ruth Erat

    Wandeler ist Anlageberater. Als ihm klar wird wie 'prekär die Lage ist', zerfällt seine Daseinsberechtigung und er beginnt zu zweifeln. An seiner Existenz, seinen Entscheidungen, dem Leben, der Lage der Welt. Erfasst von dieser Existenzangst fährt Wandeler ans Meer.

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  • Auf in den Heldentod! von Shigeru Mizuki

    Ende 1943. Der Zweite Weltkrieg ist in vollem Gange. Ein Teil der japanischen Truppen befindet sich auf Inseln im Südpazifik und hält strategisch wichtige Stellungen. Zu diesen Truppen gehört auch Soldat Maruyama, dessen Kompanie auf Neubritannien stationiert ist, einer der schlimmsten Flecken auf denen man im Zweiten Weltkrieg landen konnte.

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  • Böse Delphine von Julia Kohli

    Halina schleudert durchs Leben. Gerade hat sie mit 27 ihr Geschichtsstudium begonnen, nebenbei jobbt sie in einem Buchladen am Flughafen. Abends treibt sie mit Freunden durch das studentische Nachtleben in Zürich, trifft dort auf Elias, den sie bald darauf zu einem Date trifft. Die Tage in Halinas Leben ähneln sich, tagsüber Seminararbeiten und sandwichhinterlassende Touristen, nachts Dates, Partys oder Netflix mit bestellter Pizza.

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  • Einsame Weltreise von Alma M. Karlin

    Kurz nach Beendigung des 1. Weltkriegs, brach Alma M. Karlin auf eine Weltreise auf. Dass die Weltreise fast neun Jahre dauern und sie quer über den ganzen Globus führen würde, wusste sie noch nicht, als sie im November 1919 in Genua, Schreibmaschine Erika und ein selbstgeschriebenes Wörterbuch unter dem Arm, die 'Bologna' betrat, die sie nach Südamerika bringen sollte.

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