• Auf in den Heldentod! von Shigeru Mizuki

    Ende 1943. Der Zweite Weltkrieg ist in vollem Gange. Ein Teil der japanischen Truppen befindet sich auf Inseln im Südpazifik und hält strategisch wichtige Stellungen. Zu diesen Truppen gehört auch Soldat Maruyama, dessen Kompanie auf Neubritannien stationiert ist, einer der schlimmsten Flecken auf denen man im Zweiten Weltkrieg landen konnte.

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  • Böse Delphine von Julia Kohli

    Halina schleudert durchs Leben. Gerade hat sie mit 27 ihr Geschichtsstudium begonnen, nebenbei jobbt sie in einem Buchladen am Flughafen. Abends treibt sie mit Freunden durch das studentische Nachtleben in Zürich, trifft dort auf Elias, den sie bald darauf zu einem Date trifft. Die Tage in Halinas Leben ähneln sich, tagsüber Seminararbeiten und sandwichhinterlassende Touristen, nachts Dates, Partys oder Netflix mit bestellter Pizza.

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  • Einsame Weltreise von Alma M. Karlin

    Kurz nach Beendigung des 1. Weltkriegs, brach Alma M. Karlin auf eine Weltreise auf. Dass die Weltreise fast neun Jahre dauern und sie quer über den ganzen Globus führen würde, wusste sie noch nicht, als sie im November 1919 in Genua, Schreibmaschine Erika und ein selbstgeschriebenes Wörterbuch unter dem Arm, die 'Bologna' betrat, die sie nach Südamerika bringen sollte.

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  • 3 Väter von Nando Von Arb

    In der autobiographischen Graphic Novel 3 Väter erzählt Nando von Arb die Geschichte seiner Kindheit und Jugend in einer Patchworkfamilie. Aufgewachsen ist Nando von Arb nämlich mit drei Vätern: einerseits war da sein leiblicher Vater, andererseits waren da aber auch Kiko, Vater einer seiner beiden Schwestern und Zelo, der neue Partner der Mutter..

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  • Wie ich Rocko S. vergewaltigt habe/ Comment j'ai violé Rocko S. von Marie Rotkopf

    Eine namenlose Ich-Erzählerin erinnert sich an ihre Jugend. Damals hatte sie gerade einen Roman verschlungen, von einem etwas älteren, männlichen Autoren, der in ähnlicher Gegend gelebt hatte, wie die Erzählerin selbst damals. Es ist der titelgebende Rocko S.

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  • Apoll Besobrasow von Boris Poplawski

    Entstanden zwischen 1926 und 1932, zeichnet *Apoll Besobrasow* das Leben einer Gruppe von jungen Emigranten im Paris der 1920er Jahre nach. Sie streifen alle durch ein regnerisches Paris, in dem sie einerseits zuhause sind, andererseits aber auch nicht so recht reinpassen wollen. Wirkliche Zugehörigkeit erfahren sie in ihrer herumstreunernden Gemeinschaft. Kennengelernt haben sie sich auf einem Ball und hausen gemeinsam in ausrangierten Schlössern und Häusern, lassen sich von der ihnen eigenen Melancholie leiten und treiben durch dieses Leben.

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  • Die dunklen Jahre von Friederike Manner

    Dieser Exilroman ist eine Sensation!

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  • Der Tod des Löwen von Auguste Hauschner

    Es ist der Winter 1611. Über Prag steht ein rätselhafter Komet, der die Stadt in ein blutrotes Licht taucht. Der Kaiser, Rudolf II., scheint langsam aber sicher den Verstand zu verlieren. Geplagt von Verfolgungswahn wittert er hinter jeder Ecke Gestalten, die ihm niederträchtig gesinnt sind. Im hofeigenen Zoo haust, neben vielen anderen exotischen Tieren, ein imposantes Löwenmännchen.

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  • Flügel in Flammen von Dagny Juel

    Ein Gesamtwerk von 180 Seiten und davon sind 80 einem Kommentar gewidmet? Ja, das erstmals auf Deutsch verfügbare Gesamtwerk von Dagny Juel wirft so einige Fragen auf.

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  • Requiem von Gutti Alsen

    Der schmerzerfüllte Abgesang einer Mutter auf ihre Tochter. Ein Meisterwerk der expressionistischen deutschsprachigen Literatur.

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  • Alles auf Anfang von Claudia Sprinz

    Martin und Verena waren schon auf der gleichen Berufsschule. Martin aber war ein Aussenseiter und immer zu scheu, um Verena anzusprechen. Mittlerweile zu einem hübschen und erfolgreichen Fotograf herangewachsen, nutzt er bei einem Konzert die Gelegenheit, Verena anzusprechen. Die beiden verabreden sich und von da an nimmt diese Beziehung ihren Lauf.

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  • Auch Götter haben Gärten von Monika Schnyder

    In ihrem Gedichtband *Auch Götter haben Gärten* erzählt Monika Schnyder von Göttern und ihren weitreichenden Gärten aber auch von den menschlichen Ebenbildern dieser Götter. 48 Gedichte sind hier versammelt, gegliedert in sechs Teile. Im ersten Teil werden die Gärten der Götter noch vorsichtig angerichtet, es werden Bollen gepflanzt in 'tropischen farn- und schachtelhalmwäldern[n]'. Im zweiten werden die Gärten dann mit Tieren bevölkert, damit sich ab dem dritten Teil die Götter langsam erheben und Überhand gewinnen können.

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  • Am schwarzen Loch von Chrizzi Heinen

    Hildi, eigentlich Hildegunde, lebt mit ihren besten Freunden Bodo und Gregor irgendwo in Berlin. Die drei sind Grossstadthipster allererster Güteklasse. Alle machen sie nebenbei noch so irgendetwas mit Kunst, die beiden besten Kumpel Bodo und Gregor betreiben im Rahmen eines Kollektives einen Club, verkaufen aufm Markt giftige Löwenzahnmarmelade und Gregor hat eine Radiosendung, die Nachts läuft und die keine Sau hört.

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  • Wallace von Anselm Oelze

    Alfred Russell Wallace war ein britischer Abenteurer und Forscher, der im 19. Jahrhundert durch Brasilien und den Malaiischen Archipel getourt ist. Dabei hat er nicht nur die Trennlinie australischer und asiatischer Arten entdeckt, er hat im Fieberwahn auch die Entdeckung gemacht, wie Arten entstehen und sich entwickeln: durch natürliche Selektion. Richtig, die Evolutionstheorie wurde eigentlich zuerst von Wallace entdeckt, der die Niederschrift seiner Theorie Charles Darwin zugeschickt hat.

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  • Das Buch von der fehlenden Ankunft von Lina Atfah

    Bereits im ersten Gedicht 'Das Navi' tauchen die Motive auf, die in Lina Atfahs Gedichten eine zentrale Rolle spielen. Es geht um Navigation, ums Ankommen und ums Anderssein. Jedes Gedicht lotet aus, wo der Platz in dieser Welt gefunden werden kann, wo man selbst hingehört und wie genau man im Vergleich zu den Anderen dies tut. Hier versammelt sind 23 Gedichte in einer zweisprachigen Ausgabe Arabisch-Deutsch.

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  • Im Schrank von Tereza Semotamová

    Als die Schwester der Ich-Erzählerin Hana einen alten Schrank eines schwedischen Möbelherstellers entsorgen will, meldet Hana ihr, sie habe einen Abnehmer für den Schrank gefunden. Dass sie selbst die Abnehmerin ist verschweigt sie. Sie verschweigt auch, dass sie den Schrank in den Hinterhof stellen wird, um darin zu leben. Fortan lebt Hana also im ausgedienten Schrank ihrer Schwester.

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